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gilbert decock
1928 geboren in knokke (be)
2007 gestorben in knokke (be)




ausstellung konkret: decock - de spirt - viot
gilbert decock
lahun, 2001
öl auf leinwand
90 x 90 cm
gilbert decock
lahun, 2001
öl auf leinwand
90 x 90 cm
in der sparsamkeit der ausdruckmittel, die der konstruktivischen abstraktion eigen sind, hat gilbert decock es geschafft, sich eine eigene und unverkennbare persönlichkeit zu schaffen trotz der vielfalt seiner vorschläge. das viereck ist die basisfigur seiner jetzigen bildnerischen arbeit. diese arbeit präsentiert sich hauptsächlich in sehr dichten blauen und schwarzen tönen, die von einer weißen linie, ähnlich einem raum zum ausatmen, getrennt sind. die farblichen ausnahmen zu diesen regeln zeigen jedoch erfolgreich den reichtum seiner palette und ihre einklänge zwischen den tönen. nüchtern, aber nie kalt basiert diese arbeit auf unregelmäßige figuren, abgestumpft, mit genau markierten winkeln, manchmal ineinander verschachtelt, manchmal unvollständig, was heißt, dass man sie geistig zu ende denken muss. alle diese gegebenheiten erschaffen eine dynamische und elliptische, kohärente und vielfältige sprache, die durch die farben mit der kaum wahrnehmbaren pinselführung lichtvibrationen hervorbringen und dem bild leben verleihen.

claude laurent, 2003
gilbert decock in der web-galerie


gilbert decock in der edition konkret